Die Handlung 1. Akt Doch zunächst ein Blick auf den Beginn dieser Geschichte, die solch ein tragisches Ende nahm: Rosemarie Nitribitt, ein Mädchen aus einfachen Verhältnissen, träumt von einem Leben in Glanz und Glamour im Stil der oberen Zehntausend. Als Prostituierte verkauft sie ihren Körper und versucht so, ein kleines Stück vom großen Kuchen des Wohlstandes zu ergattern. Zu ihren Kunden zählt auch der Industrielle Konrad Hartog, der mit Stil, Manieren und einem gut gefüllten Portemonnaie eher eine Ausnahme innerhalb Rosemaries Kundenkreis darstellt. Die junge Frau verliebt sich in Hartog – er ist der Mann, auf den sie ihr Leben lang gewartet hat: gut aussehend, charmant und vor allem wohlhabend. Der verheiratete Mann erliegt Rosemaries Verführungskünsten und empfindet mehr für sie, als ihm lieb ist. Als Rosemarie eines Tages von ihren Kolleginnen Elli und Lilly vor die Tür der gemeinsamen Wohnung gesetzt wird, lässt sie sich von ihrem reichen Liebhaber ihre erste „eigene“ Wohnung finanzieren. Doch die unvermeidlichen Schwierigkeiten ziehen schnell als dunkle Wolken am Horizont auf: Rosemarie darf Hartog nicht zu einem Fest der vornehmen Gesellschaft begleiten – enttäuscht fährt sie ihm heimlich nach und trifft zufällig Hartogs Geschäftspartner Alfons Bruster. Dieser erkennt sie sofort als „leichtes Mädchen“ und verabredet sich mit ihr. Als Hartog später in Rosemaries Notizbuch die Einträge der Treffen mit einem mysteriösen Unbekannten entdeckt, ist er in seinem Stolz verletzt und will sie verlassen. Gekränkt beschließt Rosemarie, Männer künftig eiskalt nur für ihre eigenen Zwecke zu benutzen, um an deren Wohlstand teilzuhaben. Als Abschiedsgeschenk fordert sie von Hartog dessen schwarzen Mercedes SL – das Statussymbol schlechthin.
Langsam ahnt Rosemarie, in welcher Gefahr sie sich befindet. Ihr wird
nach und nach bewusst, wie gefährlich das Spiel ist, mit dem sie
ihr luxuriöses Leben finanziert. Schließlich versucht sie,
die Ereignisse in eine für sie vorteilhafte Richtung zu wenden.
Ihr verzweifeltes Mittel: Erpressung. Doch dadurch bringt sie sich
erst recht in Gefahr. Denn das Spiel ist noch nicht zu Ende... |